Die Vielfalt ist entscheidend

Die Ernährungspyramide gibt eine gute Orientierung für die grobe Richtung. Auf einen Blick ist ersichtlich, welche Menge und Bedeutung den einzelnen Nahrungsmittelgruppen zukommt. Die unteren Nahrungsmittelgruppen sollten am häufigsten, die oberen in geringeren Mengen konsumiert werden. Für Kinder ist es empfehlenswert, die Reihenfolge der 2. und 3. Etage umzustellen. Denn gerade während des Wachstums ist es sinnvoll, mehr Getreideprodukte statt der energiearmen, wasserreichen Nahrungsmittel wie Gemüse und Früchte aufzunehmen.

Zu einer gesunden Ernährung gehört, und das wird häufig vergessen, auch genügend Flüssigkeit. Empfehlenswert sind Wasser und ungesüsster Tee. Ab und zu sind auch Säfte und Soft-Getränke in Ordnung, allerdings sollte man ihren Energiegehalt nicht unterschätzen. Sie sind nicht als Durstlöscher geeignet und enthalten viel Zucker und dadurch viele Kalorien.

Damit Sie eine bessere Vorstellung davon bekommen, wie die Mengenverteilung der Lebensmittel für Kinder aussehen sollte, haben wir Ihnen die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) zusammengestellt. Betrachten Sie diese als Richtlinie, nicht als Regel – gerade bei Kindern schwankt die tägliche Lust auf Essen stark.

1) Der Flüssigkeitsbedarf ist bei Schwitzen, hohen Temperaturen, körperlicher Aktivität u.a. erhöht
2) Inklusive in Gerichten und Produkten verarbeitete Eier
3) Ungesalzene Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse oder Baumnüsse

 

4) Eine kleine Süssigkeit entspricht z. B. einer Reihe Schokolade, einem kleinen Stück Kuchen, einer Glacékugel, 20 g Chips oder einem Glas Süssgetränk

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